Die besten Workout-Apps ohne Geräte für Zuhause und unterwegs

Die besten Workout-Apps ohne Geräte 2026 im Vergleich, bewertet für Bodyweight-Training, Reisen, kurze Einheiten und wenig Platz.

Hinweis: Dieser Inhalt dient nur der Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Wenn du aktuell Schmerzen, eine Verletzung oder eine Erkrankung hast, hole dir vor dem Start professionellen Rat. Offenlegung: RazFit ist der Herausgeber dieser Website. Dieser Vergleich basiert auf öffentlichen App-Store-Einträgen, offiziellen Produktseiten und Preisangaben vom 13. April 2026. Wenn RazFit genannt wird, dann nach denselben Kriterien wie alle anderen Apps.

Viele suchen nach einer Home-Workout-App, meinen aber eigentlich etwas Präziseres: Ich habe keine Geräte, wenig Platz und will genau daran nicht wieder scheitern. Diese Suchintention ist enger als “Home Workout” allgemein, deshalb gibt es diese Seite separat.

Die beste App ohne Geräte ist nicht die mit der längsten Featureliste. Sie ist die, die aus vier freien Quadratmetern und einem kleinen Zeitfenster eine Einheit macht, die du wiederholst. Dafür braucht es wenig Reibung, sauberes Bodyweight-Design und genug Feedback, damit sich die Einheit nicht beliebig anfühlt.

Wenn für dich vor allem die Länge der Einheit entscheidend ist, lies parallel die besten kurzen Workout-Apps. Wenn du die breitere Kategorie willst, ist die Übersicht zu den besten Home-Workout-Apps die passendere Ergänzung.

Worauf wir hier besonders geachtet haben

Diese Seite gewichtet extra stark:

  1. echte Nutzbarkeit ohne Geräte
  2. wenig Platz- und Vorbereitungsbedarf
  3. Wiederholbarkeit auf Reisen und in vollen Wochen
  4. Bodyweight-Training, das trotzdem strukturiert wirkt
  5. ehrliche Positionierung statt zu breiter Versprechen

Darum gewinnen hier nicht automatisch die Apps, die mit viel Equipment später noch mehr könnten.

Wichtig war uns auch, ob ein Produkt wirklich ohne Umwege startet. Viele Apps sagen zwar “ohne Geräte”, meinen aber in der Praxis ein großes Home-Fitness-Universum mit Filtersuche, längeren Setups oder Programmen, die ohne Mat, Gewichte oder Platz doch nicht so locker funktionieren. In dieser Kategorie zählt dagegen, ob du mit einem freien Fenster von ein paar Minuten, einem kleinen Raum und praktisch null Vorbereitung direkt loslegen kannst. Genau deshalb schneiden die Apps besser ab, die den Start entlasten, die ersten Entscheidungen reduzieren und das Gefühl geben, dass auch eine kleine Session am Ende wie eine echte Einheit wirkt.

Ebenso wichtig war die Unterscheidung zwischen echter Bodyweight-Nutzbarkeit und bloßem “zu Hause trainieren”. RazFit ist stark, weil es keine große Umstellung verlangt und sehr kurze Einheiten mit klarer Gewohnheitslogik verbindet. Nike Training Club bleibt die sicherste Gratis-Empfehlung, weil kleine Räume, fehlendes Equipment und verschiedene Intensitäten dort sehr bewusst mitgedacht sind. Freeletics ist eher dann die richtige Wahl, wenn du Bodyweight-Training wie ein progressives System nutzen willst. FitOn und Fitbod sitzen zwischen diesen Polen, weil sie zwar ohne Geräte funktionieren, aber ihre eigentliche Stärke in breiteren Bibliotheken und Coaching-Logiken liegt. Wakeout! dagegen gehört in eine eigene Ecke: Dort geht es mehr um bewegte Pausen und Mikro-Momentum als um klassische Trainingsblöcke.

Am Ende haben wir also nicht nur nach Inhalt, sondern nach Reibung bewertet. Wer ohne Geräte trainiert, muss nicht erst prüfen, ob der Boden frei ist, ob ein Gürtel fehlt oder ob ein Programm heimlich doch Zubehör erwartet. Die besten Produkte lösen genau diese kleine Alltagsbarriere sauber auf und bleiben trotzdem klar genug, um wiederholt zu werden. Das ist der Unterschied zwischen einer App, die du heute ausprobierst, und einer, die du in einer vollen Woche wirklich wieder öffnest.

Wenn du eine App willst, die kurze Sessions ohne Geräte wirklich ernst nimmt, findest du RazFit direkt im App Store.

Welche Art Nutzer ohne Geräte bist du?

Wähle RazFit, wenn du möglichst ohne Vorbereitung in eine kurze tägliche Bodyweight-Routine kommen willst.

Wähle Nike Training Club, wenn du eine kostenlose Bibliothek für unterschiedliche Situationen suchst.

Wähle Freeletics, wenn Training ohne Geräte für dich progressiv, adaptiv und fordernd sein soll.

Wähle Wakeout!, wenn du im Alltag mehr Bewegung unterbringen willst, ohne ein formales Trainingsprogramm zu verfolgen.

Wenn du die Auswahl nüchtern betrachtest, geht es weniger um Geschmack als um die Art von Gewohnheit, die du aufbauen willst. Laut Wood (2007) und Lally et al. (2010) werden Routinen stabiler, wenn sie an einen klaren Kontext gebunden sind und nicht jeden Tag neu verhandelt werden müssen. Genau deshalb passt RazFit zu Menschen, die eine kurze Standardantwort für volle Tage suchen. Die App senkt die mentale Hürde am stärksten, wenn du einfach nur wissen willst: “Was mache ich jetzt, ohne erst Equipment zu sammeln?” Nike Training Club ist besser, wenn du genau dort mehr Auswahl brauchst und dir ein kostenloser, breiter Fundus wichtiger ist als ein enger Fokus.

Freeletics ist die passendere Wahl, wenn du ohne Geräte trotzdem Fortschritt spüren willst und bereit bist, etwas mehr Anspruch in Kauf zu nehmen. Das ist keine reine Snack-App, sondern eine Bodyweight-Lösung mit Systemgefühl. Wakeout! ist dagegen stark, wenn deine eigentliche Hürde nicht das Training selbst ist, sondern die Bereitschaft, zwischendurch überhaupt anzufangen. Seven sitzt in derselben Denkschule, wenn du lieber einen festen Mini-Impuls als viele Optionen willst. Der gemeinsame Nenner ist immer derselbe: Je weniger Friktion vor dem Start, desto eher wird aus “ohne Geräte” ein echtes Verhalten und nicht nur ein Suchbegriff.

Darum sollte die Frage nicht lauten, welche App objektiv die beste ist, sondern welche Art von Nutzer du in der Woche tatsächlich bist. Wenn du Reisen, kleine Räume und wenig Vorbereitungszeit hast, brauchst du eine andere Logik als jemand, der eine strukturierte Bodyweight-Progression sucht. Wer diese Unterschiede ignoriert, kauft oft zu breit. Wer sie ernst nimmt, findet schneller die App, die wirklich zur eigenen Realität passt.

Wo viele bei dieser Suche falsch abbiegen

Die häufigste Fehlannahme lautet, dass alle Apps ohne Geräte dasselbe Problem lösen. Tun sie nicht. Manche sind echte Trainingssysteme. Manche sind Tools für Bewegungspausen. Andere sind große Content-Bibliotheken, in denen Bodyweight nur ein Anwendungsfall ist.

Die richtige Wahl hängt davon ab, was dir fehlt: Fortschritt, Beständigkeit oder Bequemlichkeit. Die meisten Menschen brauchen davon eines deutlich stärker als alles zugleich.

Der zweite Irrtum ist, eine breite Home-Workout-App mit einer echten “ohne Geräte”-App zu verwechseln. Das klingt ähnlich, führt aber zu anderen Entscheidungen. Eine breite Bibliothek kann großartig sein, wenn du gelegentlich auch Yoga, Cardio oder Mobility willst. Wenn dein eigentlicher Engpass aber ein fehlendes Setup ist, dann wird eine zu allgemeine App schnell unnötig schwer. Du verlierst dann Zeit mit Suchen, Filterung und der Frage, was heute “passt”, statt einfach zu trainieren. In dieser Kategorie ist weniger Auswahl oft der bessere Service.

Ein weiterer Fehler ist, nur nach Trainingsdauer zu schauen und die Umstände zu ignorieren. Eine Session von acht Minuten hilft wenig, wenn sie nur im perfekten Wohnzimmer mit guter Vorbereitung funktioniert. Reise, Hotelzimmer, kleine Wohnungen und geteilte Räume verändern die Kaufentscheidung massiv. Darum landen Nike Training Club und RazFit vorn: Sie machen die praktische Umsetzung leicht genug, ohne dass du Equipment organisieren musst. Freeletics ist dann sinnvoll, wenn du die Struktur suchst, die dich auch in schwierigen Wochen trägt. Wakeout! und Seven sind eher Antworten auf Bewegungslücken als auf klassische Trainingsplanung.

Der größte Denkfehler ist schließlich, “ohne Geräte” automatisch mit “einfach” gleichzusetzen. Bodyweight kann sehr fordernd sein, und gute Apps verstecken das nicht. Sie bieten einen klaren Einstieg, aber auch genug Struktur, damit du mit der Zeit Fortschritt spürst. Genau an diesem Punkt scheitern viele Käufe: Die App sieht leicht aus, ist aber weder sauber in kleinen Räumen nutzbar noch klar genug in ihrer Progression. Wer diese beiden Seiten zusammen denkt, trifft die bessere Wahl.

Wenn du eine App suchst, die auf schnelle Bodyweight-Einheiten ohne Geräte zugeschnitten ist, kannst du RazFit im App Store laden und direkt mit einer kurzen Session starten.

Die WHO-Leitlinien sind hier besonders relevant, weil sie einen Ansatz ohne Geräte und mit kurzen Belastungsblöcken leichter rechtfertigen, wenn die Alternative gar kein Training ist.
Fiona C. Bull PhD, Head of the Physical Activity Unit, World Health Organization
01

RazFit

Preis
3 Tage gratis; Premium wöchentlich oder jährlich
Plattform
iPhone, iPad, Apple Watch
Am besten für
Sehr kurze Bodyweight-Einheiten
Vorteile:
  • 30 Bodyweight-Übungen und Sessions von 1 bis 10 Minuten
  • Von Grund auf für Training ohne Geräte gebaut
  • Abzeichen und KI-Trainer erleichtern Wiederholung
Nachteile:
  • Nur für iOS
  • Nicht als lange Bodyweight-Programmierung gedacht
Fazit Die beste App ohne Geräte, wenn du ohne Vorbereitung direkt in eine kurze, saubere Einheit starten willst.
02

Nike Training Club

Preis
Kostenlos
Plattform
iPhone, iPad, Apple Watch, Android
Am besten für
Kostenloses, breites Training ohne Geräte
Vorteile:
  • Home-Workouts für kleine Räume und fehlendes Equipment sind klar Teil des Produkts
  • Sehr gute Qualität ohne Bezahlschranke
  • Breite Auswahl aus Kraft, Conditioning, Yoga und Recovery
Nachteile:
  • Weniger fokussiert als spezialisierte Apps ohne Geräte
  • Personalisierung bleibt eher flach
Fazit Die sicherste Gratis-Wahl, wenn du Flexibilität wichtiger findest als einen engen Trainingsrahmen.
03

Freeletics

Preis
Gratis-Basis; Coach kostenpflichtig
Plattform
iPhone, iPad, Apple Watch, Android
Am besten für
Adaptives Bodyweight-Coaching
Vorteile:
  • Starke Bodyweight-DNA und adaptiver Coach
  • Gut für Menschen, die ohne Geräte trotzdem Fortschritt wollen
  • Tiefe Trainingslogik statt bloßer Content-Bibliothek
Nachteile:
  • Der bezahlte Coach liefert den eigentlichen Mehrwert
  • Kann für Gelegenheitsnutzer schnell fordernd wirken
Fazit Die beste Wahl, wenn Training ohne Geräte ernsthaft und progressiv wirken soll.
04

Seven

Preis
Kostenlos mit In-App-Käufen
Plattform
iPhone, iPad, Apple Watch, Android
Am besten für
Tägliche Mini-Routine ohne Geräte
Vorteile:
  • Training ohne Geräte ist Teil der Kernpositionierung
  • Starke Challenge- und Achievement-Logik
  • Sehr niedrige Einstiegshürde
Nachteile:
  • Enger zugeschnitten als breitere Konkurrenten
  • Weniger passend, wenn du viel Formatvielfalt willst
Fazit Am besten, wenn du eher ein tägliches Ritual als ein vollwertiges Trainingssystem suchst.
05

FitOn

Preis
Workouts kostenlos; FitOn Pro optional
Plattform
iPhone, iPad, Apple Watch, Android
Am besten für
Geführte Sessions ohne Geräte
Vorteile:
  • Große Gratis-Bibliothek
  • Geführtes Kursgefühl funktioniert zuhause gut
  • Praktisch, wenn du Anleitung auf dem Bildschirm willst
Nachteile:
  • Training ohne Geräte ist nur ein Teil eines viel größeren Angebots
  • Weniger verhaltensorientiert als kürzere Spezialisten
Fazit Eine starke Wahl, wenn du Sessions ohne Geräte suchst, die sich wie echte Kurse anfühlen.
06

Fitbod

Preis
Testversion; monatliches oder jährliches Abo
Plattform
iPhone, iPad, Apple Watch, Android
Am besten für
Training ohne Geräte mit Progressionslogik
Vorteile:
  • Offiziell auch für Home-Training ohne Equipment nutzbar
  • KI-generierte Sessions und gute Übungsbibliothek
  • Gute Brücke, falls später doch Equipment dazukommt
Nachteile:
  • Passt besser zu kraftorientierten Nutzern als zu Gelegenheitssportlern
  • Zu viel, wenn du nur ultrakurze Routinen willst
Fazit Am besten für Menschen, die Bodyweight-Training stärker wie strukturiertes Krafttraining nutzen möchten.
07

Wakeout!

Preis
Kostenlos mit In-App-Käufen
Plattform
iPhone, iPad, Mac, Apple Watch
Am besten für
Bewegungssnacks überall
Vorteile:
  • Für Sofa, Büro, Reise und kleine Pausen gebaut
  • Extrem geringe Einstiegshürde
  • Stark für Menschen, die formale Workouts eher meiden
Nachteile:
  • Keine klassische App für Bodyweight-Progression
  • Weniger passend für strukturierte Trainingsblöcke
Fazit Am besten, wenn Training ohne Geräte für dich vor allem null Vorbereitung und null Umziehen bedeutet.

Häufig gestellte Fragen

5 Fragen beantwortet

01

Kann man mit Workout-Apps ohne Geräte fit werden?

Ja. Entscheidend ist, dass die App Wiederholung und Progression realistisch macht. Keine Geräte sind eine Rahmenbedingung, kein Nachteil, solange das Programm dazu passt.

02

Welche kostenlose Workout-App ohne Geräte ist am besten?

Nike Training Club ist für die meisten die sicherste Gratis-Empfehlung, weil Glaubwürdigkeit, Bandbreite und Home-Tauglichkeit gut zusammenkommen.

03

Welche App ohne Geräte ist am besten für kurze Einheiten?

RazFit passt am besten, wenn du Einheiten suchst, die wirklich im Bereich von 1 bis 10 Minuten bleiben.

04

Was, wenn ich ohne Geräte eher Kraftfortschritt als Cardio will?

Freeletics und Fitbod sind dann die stärkeren Optionen, weil sie Bodyweight-Training strukturierter und progressiver anlegen.

05

Sind Apps ohne Geräte gut für Reisen?

Ja. RazFit, Seven, Nike Training Club und Wakeout! funktionieren besonders gut, wenn Platz, Zeit und Ausrüstung knapp sind.